LLB Wealth Solutions – strategische Vermögensplanung für vermögende Familien und Privatpersonen
Strategische Vermögensplanung verbindet Privatvermögen, Unternehmen, Nachfolge und Liquidität zu einer abgestimmten Struktur. So lassen sich Risiken reduzieren, Vermögen schützen und Generationenübergänge vorausschauend gestalten. Wir helfen Ihnen, Ihr Vermögen langfristig zu planen.
Ganzheitliche Betrachtung
Wir analysieren Ihre Vermögensstruktur ganzheitlich über alle Vermögenssphären hinweg.
Erfahrung und Spezialisierung
Sie profitieren von der Expertise erfahrener Vermögensplaner sowie von spezialisierten Fachpartnern aus angrenzenden Bereichen.
Anpassungsfähigkeit
Wir entwickeln Vermögensstrukturen, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Koordiniertes Expertennetzwerk
Steuerliche und rechtliche Fragestellungen werden in enger Abstimmung mit unseren spezialisierten Partnern bearbeitet.
Je größer und vielfältiger ein Vermögen wird, desto komplexer werden die Zusammenhänge zwischen Unternehmen, Immobilien, Beteiligungen und privaten Vermögenswerten. Deshalb müssen sich vermögende Familien und Privatpersonen zwangsläufig die Frage stellen: Ist unser Vermögen heute noch so strukturiert, wie es langfristig sinnvoll wäre?
Wir unterstützen Sie dabei, Klarheit über Ihr Gesamtvermögen zu schaffen, Risiken frühzeitig zu erkennen und eine Struktur zu entwickeln, die zu Ihrer Familie, Ihren Zielen und Ihrer Lebenssituation passt.
Die Vorteile einer strategischen Vermögensplanung
Eine strategische Vermögensplanung gibt Ihnen Orientierung, schafft Handlungsspielräume und hilft Ihnen dabei, wichtige Entscheidungen frühzeitig vorzubereiten. Sie hilft Ihnen dabei,
- Vermögen langfristig zu schützen
- Nachfolge und Generationenwechsel frühzeitig vorzubereiten
- Privat- und Unternehmensvermögen sinnvoll voneinander abzugrenzen
- Liquidität auch für unvorhergesehene Ereignisse sicherzustellen
- steuerliche Risiken frühzeitig zu erkennen
- familiäre und unternehmerische Interessen aufeinander abzustimmen
- Entscheidungsfähigkeit und Stabilität langfristig zu sichern
"66 Prozent der Deutschen haben kein Testament – und noch weniger verfügen über eine strategische Vermögensplanung, die Vermögensschutz, Nachfolge und langfristige Stabilität miteinander verbindet."
Warum viele Vermögen erst bei Veränderungen auf die Probe gestellt werden
Solange alles planmäßig verläuft, geraten Vermögensstrukturen selten in den Fokus. Erst bei größeren Veränderungen zeigt sich, ob Vermögen, Familie und Unternehmen tatsächlich aufeinander abgestimmt sind.
Ein Vermögen entsteht selten nach einem festen Plan. Unternehmen wachsen, Immobilien kommen hinzu, Beteiligungen werden aufgebaut und familiäre Situationen verändern sich. Viele dieser Entwicklungen sind sinnvoll und gewollt. Über die Jahre entsteht daraus jedoch häufig eine Struktur, die nicht bewusst als Ganzes entwickelt wurde.
Mit zunehmender Komplexität werden die Wechselwirkungen zwischen Familie, Unternehmen und Vermögen immer schwerer überschaubar. Was einzeln betrachtet sinnvoll erscheint, kann im Zusammenspiel neue Risiken oder Zielkonflikte erzeugen.
Oft zeigen sich Schwachstellen einer Vermögensstruktur erst bei wichtigen Veränderungen, wie:
- Unternehmensverkauf
- Generationenwechsel
- Wegzug ins Ausland
- wachsendem Immobilienvermögen
- komplexeren Beteiligungsstrukturen
- steuerlichen Veränderungen
- Patchworkfamilien
- Aufbau eines Family Offices
Gerade in solchen Situationen müssen Entscheidungen oft unter Zeitdruck getroffen werden, obwohl sie weitreichende Auswirkungen auf Vermögen, Familie und Unternehmen haben können.
Unser Vorgehen – In drei Schritten zu einer klaren Vermögensstruktur
Eine strategische Vermögensplanung folgt bei LLB Wealth Solutions einem klaren Ablauf. Gemeinsam schaffen wir Transparenz über Ihre aktuelle Situation, entwickeln eine passende Zielstruktur und begleiten Sie bei der Umsetzung.
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Zunächst verschaffen wir uns gemeinsam einen vollständigen Überblick über Ihre Vermögenssituation.
Erfasst werden:
- Vermögenswerte
- Eigentumsverhältnisse
- bestehende Abhängigkeiten
Besondere Aufmerksamkeit gilt Ereignissen, die die Struktur verändern können, wie etwa:
- vorweggenommene Nachfolge oder Erbfall
- Veränderungen bei Beteiligungen oder der Unternehmensstruktur
- gesundheitliche oder familiäre Entwicklungen
- steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen
So entsteht ein klares Bild davon, wo Risiken bestehen und welche Bereiche stärker aufeinander abgestimmt werden sollten.
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Auf dieser Grundlage wird eine integrierte Vermögensstruktur entwickelt.
Dazu gehören insbesondere:
- die Abstimmung von privatem und unternehmerischem Vermögen
- Nachfolgeregelungen
- Liquiditätsüberlegungen
- steuerliche Aspekte
- familiäre Zielsetzungen
Alle relevanten Perspektiven werden zusammengeführt, sodass eine konsistente Gesamtstruktur entsteht.
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Die entwickelte Struktur wird anschließend schrittweise umgesetzt.
Dabei geht es unter anderem um:
- die konkrete Strukturierung des Vermögens
- die Umsetzung von Nachfolgeregelungen
- die Sicherstellung ausreichender Liquidität
- den Einsatz geeigneter Instrumente, etwa Stiftungen
- die Schaffung von jederzeitiger Handlungsfähigkeit (Vertretungen)
- kontinuierliches Monitoring und Reporting
Da sich Vermögen und Rahmenbedingungen weiterentwickeln, wird die Struktur regelmäßig überprüft und angepasst.
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihre Vermögensplanung
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- Zu spätes Handeln: Viele Strukturierungsmaßnahmen benötigen lange Vorlaufzeiten.
- Fehlende Abstimmung: Testamente, Gesellschaftsverträge und Beteiligungsstrukturen sind häufig nicht aufeinander abgestimmt.
- Zu hohe Vermögensbindung im Unternehmen: Nicht betriebsnotwendiges Vermögen im Unternehmen kann steuerliche Nachteile verursachen.
- Keine internationale Strukturplanung: Internationale Sachverhalte werden häufig unterschätzt.
- Fehlende Familien-Governance: Unterschiedliche Interessen innerhalb der Familie führen ohne klare Regelungen häufig zu Konflikten.
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Der häufigste Fehler besteht darin, dass zu spät mit der Planung eines Generationenwechsels begonnen wird.
Bei Strukturierungsmaßnahmen gelten häufig lange Fristen. Werden diese deutlich zu spät angestoßen, lassen sich diese Fristen vielfach nicht mehr einhalten – mit teils erheblichen finanziellen Nachteilen.
Oft wird das eigene Unternehmen zugleich als Anlagevehikel für liquide Mittel genutzt. Nicht betriebsnotwendiges Vermögen kann jedoch problematisch werden, wenn Gesellschaftsanteile unentgeltlich übertragen werden sollen.
Auch die Wahl der Rechtsform spielt eine zentrale Rolle – insbesondere bei:
- Unternehmensverkäufen
- internationalen Sachverhalten
- oder Wegzug von Gesellschaftern.
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- Im Notfall besteht oft keine Handlungsfähigkeit, weil notwendige Vollmachten nicht vorhanden sind.
- Vermögenswerte sind zwischen Ehepartnern oftmals asymmetrisch verteilt. Oft verfügt ein Ehepartner über einen deutlich größeren Vermögensanteil als der andere.
- Die eigene finanzielle Versorgung des Unternehmers wird häufig nicht früh genug geregelt. Der Faktor Zeit ist dabei eine Grundvoraussetzung für gute Lösungen.
- Fehlende Regelungen zur Vermögensnachfolge führen häufig zu Konflikten. Unterschiedliche Interessen innerhalb einer Erbengemeinschaft können dazu führen, dass ein Unternehmen verkauft oder zerschlagen werden muss. Besonders wichtig ist deshalb, dass letztwillige Verfügungen und Gesellschaftsverträge bei Unternehmensbeteiligungen aufeinander abgestimmt sind. Fehlen klare Regelungen, hat das Gesellschaftsrecht Vorrang vor dem Erbrecht.
- Unklare oder ungünstige Strukturen führen in der Vermögensnachfolge häufig zu Ansprüchen Dritter, beispielsweise durch Pflichtteilsberechtigte oder Finanzbehörden.
- Wird die nächste Familiengeneration nicht rechtzeitig eingebunden, können erhebliche Vermögensnachteile entstehen – insbesondere dann, wenn sie weder die Fähigkeit noch das Interesse zur Übernahme der mit dem Vermögen verbundenen Verantwortung hat.
- Bei Unternehmensbeteiligungen können langfristige Rückstellungen, die nicht ausreichend ausfinanziert sind – beispielsweise für Versorgungsmodelle oder Geschäftsführungszusagen –, zum entscheidenden Hindernis bei einem Generationenwechsel oder dem Verkauf von Gesellschaftsanteilen werden.
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Nicht betriebsnotwendiges Vermögen sollte rechtzeitig in das Privatvermögen überführt werden, auch wenn dabei bei Kapitalgesellschaften eine Ertragsbesteuerung ausgelöst wird.
In diesem Zusammenhang ist auch die Eigentümerstruktur des Unternehmens entscheidend.
Ist die Unternehmerfamilie unmittelbare oder mittelbare Eigentümerin des operativen Unternehmens? Werden die Anteile direkt im Privatvermögen gehalten oder besteht eine durchdachte Holdingstruktur?
Für langfristige Rückstellungen ist zudem ein tragfähiges Ausfinanzierungskonzept erforderlich. Dies gilt insbesondere für Pensions- und Versorgungsverpflichtungen. Hier ist ein Kapitaleinsatz auf der Aktivseite des Unternehmens erforderlich, um die Verpflichtung auf der Passivseite langfristig zu finanzieren.
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Vermögensanlagen innerhalb eines Unternehmens sind häufig mit steuerlichen Nachteilen verbunden, wenn Gesellschaftsanteile unentgeltlich übertragen werden, beispielsweise durch Schenkung oder Erbschaft.
Auch fremdvermietete Immobilien, Sammlungen wie Kunst oder Oldtimer sowie weitere Vermögensanlagen im Unternehmen gelten steuerlich als sogenanntes Verwaltungsvermögen. Beim unentgeltlichen Übertrag von Anteilen können daraus erhebliche steuerliche Nachteile entstehen.
Eine sinnvolle Ordnung zwischen betrieblichen Vermögensanlagen und etwaigen Entnahmen ins Privatvermögen der Gesellschafter erscheint zunächst oft unpopulär. Langfristig erhöht sie jedoch die Handlungsfähigkeit und Resilienz von Familien, insbesondere bei ungeplanten Ereignissen wie dem Wegzug oder dem Tod eines Gesellschafters.
Eine gute Struktur zwischen gebundenem und liquidem Vermögen schafft zusätzliche Stabilität. Das gilt beispielsweise dann, wenn durch den Tod eines Gesellschafters Erbschaftsteuer oder im Rahmen eines Generationenwechsels Schenkungsteuer anfällt. Ohne geeignete Struktur kann es im ungünstigsten Fall notwendig werden, Unternehmensanteile zu veräußern, um steuerliche Verpflichtungen erfüllen zu können. Durch vorausschauende Maßnahmen lässt sich Vermögen gezielt schützen.
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Klare Regelungen zur Vermögensnachfolge und die frühzeitige Einbindung der nächsten Generation helfen dabei, Konflikte und Spannungen innerhalb der Familie zu vermeiden.
Entscheidend ist, dass der Wille der Vermögensinhaberin bzw. des Vermögensinhabers eindeutig formuliert wird. Interpretationsspielräume – etwa bei testamentarischen Verfügungen – sollten möglichst vermieden werden.
Lebensmodelle verlaufen heute nicht immer geradlinig. Patchworkfamilien sind längst gesellschaftliche Realität. In solchen Konstellationen sind klare letztwillige Verfügungen oder eindeutige Erbverträge in nahezu jedem Fall sinnvoll.
Wird die Vermögensnachfolge dem Zufall und somit der gesetzlichen Erbfolge überlassen, entstehen häufig Konstellationen, die weder gewollt noch für das Familienvermögen sinnvoll sind. Konflikte innerhalb der Erbengemeinschaft sind in solchen Fällen oft vorprogrammiert. Besonders gravierend können die Folgen sein, wenn Unternehmensbeteiligungen betroffen sind.
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Fehlende oder unklare Regelungen können beim Tod eines Gesellschafters zu ungeeigneten oder ungewollten Vermögensnachfolgen führen. Besonders relevant ist dies, wenn Gesellschaftsverträge vorsehen, dass Gesellschaftsanteile ausschließlich innerhalb der Blutlinie weitergegeben werden. Das gesetzliche Erbrecht in Deutschland sieht beispielsweise auch Erbansprüche von Ehepartnern vor. Fehlen klare gesellschaftsvertragliche Regelungen, kann es dazu kommen, dass der Ehepartner nicht in den Gesellschafterkreis aufgenommen wird. Dies kann Abfindungsansprüche und steuerliche Nachteile auslösen.
Ohne ganzheitliche Vermögensplanung kann auch der Wegzug eines Familienmitglieds ins Ausland problematisch werden. Mögliche Folgen sind steuerliche Belastungen oder zivilrechtliche Fragestellungen – etwa bei einer Eheschließung oder einem Todesfall im Ausland. Besonders relevant ist dies bei Unternehmensbeteiligungen, Fondsvermögen von mehr als 500'000 Euro im Privatvermögen oder Beteiligungen an Spezialfonds. In diesen Fällen ist das Thema der Wegzugsbesteuerung von Bedeutung.
Fehlende Strukturen kosten jedoch nicht nur in Ausnahmefällen Vermögen. Auch unter normalen Rahmenbedingungen können sie Rendite schmälern oder zu erhöhten Kapitalrisiken führen.
Zur Strukturierung von Vermögenswerten gehört die klare Trennung zwischen privaten und betrieblichen Vermögensanlagen und die Diversifikation verschiedener Vermögensgegenstände hin zu einem optimalen Gesamtportfolio (Liquide Vermögenswerte, Immobilien, Beteiligungen). Besonders in Zeiten eines geopolitisch zunehmend dynamischen Umfeldes ist die zusätzliche Währungs- und Rechtsraumdiversifikation entscheidend, um Vermögen vermehren und auch schützen zu können.